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Verbraucherschutz
Wie können Verbraucherinnen und Verbraucher Geld sparen und dabei das Klima schützen? Auf diese Frage gibt die neue Verbraucherinformations-Kampagne Auskunft. "Wir wollen das riesige Potenzial privater Haushalte zur Einsparung von CO2-Emissionen besser nutzen. Klimaschutz zahlt sich aus das soll jeder Verbraucher konkret erfahren und umsetzen können", sagte Gabriel. In den kommenden Monaten wird ein Netzwerk aufgebaut, das von 16 Verbraucherzentralen und fünf Verbraucherverbänden getragen wird. Das Bundesumweltministerium fördert diese Initiative mit 24,5 Millionen Euro.
Schwerpunkt der Aktion: Mobilitätsverhalten
Die Verbraucherallianz bietet zum Thema klimaverträgliche Mobilität viele nützliche Informationen, ein Internet-Verbraucherportal und demnächst eine Telefonhotline. Auf die richtige Nutzung von PKW und von öffentlichen Verkehrsmitteln komme es an, sagte der Minister. Manche kurze Wege könne man auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen. Die Verbraucherallianz möchte den Bürgerinnen und Bürgern helfen, ihre Kosten für Mobilität zu erkennen und zu senken. Derzeit geben Verbraucherinnen und
Verbraucher 15 Prozent ihres Haushaltsgelds hierfür aus, erklärte Billen.
So lassen sich beispielsweise durch den Kauf eines besonders sparsamen Autos bis zu 3.000 Euro einsparen. Vorausgesetzt das Fahrzeug verbraucht zwei Liter weniger Sprit auf 100 Kilometer als vergleichbare Modelle. "Wer jetzt mit der Umweltprämie in ein modernes und energieeffizientes Auto investiert, kann die Prämie über die eingesparten Kosten glatt verdoppeln. Das sollte nicht nur die Verbraucher überzeugen, sondern auch die Hersteller anspornen, noch mehr Sprit sparende Modelle zu entwickeln", so Gabriel.
Sparen und Klimaschutz gehen zusammen
Auch der Klimaschutz profitiert, wenn Verbraucherinnen und Verbraucher die richtige Wahl treffen. Die CO2-Emissionen der Privatautos liegen derzeit bei rund 100 Millionen Tonnen im Jahr, das entspricht zwölf Prozent der gesamten CO2-Emissionen Deutschlands. Die Verbraucherallianz tritt außerdem für Messverfahren zur Bewertung des CO2-Ausstoßes einzelner Pkw-Modelle ein, die sich am realen Verbrauch orientieren. "Die Angaben der Händler sind oft weitaus niedriger als der tatsächliche Verbrauch", warnte Billen.
Jüngsten Untersuchungen zufolge weichen die Herstellerangaben von den Testergebnissen bis zu 33 Prozent ab. "Deshalb muss es eine behördliche Überprüfung der Verbrauchsangaben geben", forderte Billen.
Verbraucher für den Klimaschutz <http://www.verbraucherfuersklima.de/>
Klimaschutzinitiative <http://www.bmu.de/klimaschutzinitiative/aktuell/41708.php>
Quelle: Bundesregierung
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