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Mehr Lebensqualität für Ältere - ein Gewinn für alle
Alt werden bei guter Gesundheit und in guter Verfassung ist nicht nur ein Gewinn für den Einzelnen. Auch Gesellschaft und Wirtschaft profitieren, wenn sie auf die Potenziale älterer Menschen zurückgreifen. Im Jahr 2035 wird Deutschland eine der ältesten Bevölkerungen der Welt haben. Knapp die Hälfte der Menschen wird dann 50 Jahre und älter sein, jeder dritte Mensch älter als 60. Damit diese große Gruppe ihr Alter mit mehr Lebensqualität erleben kann, hat das Kabinett Eckpunkte zur Initiative "Wirtschaftsfaktor Alter" beschlossen.
Bedürfnisse Älterer berücksichtigen
Studien zeigen: Die Lebensqualität älterer Menschen wird durch mangelnde Benutzerfreundlichkeit von Produkten deutlich eingeschränkt. Häufig fehlen auch passende Service- und Dienstleistungsangebote.
Die Initiative "Wirtschaftsfaktor Alter" will zum einen auf seniorengerechte Dienstleistungen und Produkte hinweisen. Zum anderen will sie die Unternehmen für die Bedürfnisse älterer Menschen sensibilisieren.
Durch passendere Produkte und Serviceangebote können Unternehmen und Dienstleister zu einem lebenswerten Alter beitragen. Gleichzeitig werden Seniorinnen und Senioren aber auch als Konsumenten gewonnen. Das heißt: Sie werden zu einem wichtigen Faktor für Wirtschaftsfaktor und Wettbewerbsfähigkeit.
Aktiv am Wirtschaftsleben teilnehmen
Die Initiative "Wirtschaftsfaktor Arbeit" will ältere Menschen nicht nur in ihrer Rolle als Verbraucherinnen und Verbraucher stärken. Sie sollen auch ermuntert werden, selbstständig unternehmerisch tätig zu werden oder zu bleiben.
Der Anteil der Menschen, die mit über 50 Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Ältere Menschen bringen eine gute Basis für eine Existenzgründung mit, denn sie verfügen über eine große Lebens- und Berufserfahrung. Deshalb soll die gesellschaftliche Akzeptanz für ältere Menschen gestärkt werden, die sich selbstständig machen wollen.
Gezielte Information und Vernetzung
"Wirtschaftsfaktor Alter" wurde vom Bundesfamilien- und Bundeswirtschaftsministerium entwickelt, weitere Ministerien werden sich anschließen. Die Bundesregierung setzt damit einen Beschluss der Klausurtagung in Meseberg zu den Herausforderungen des demografischen Wandels um.
Die Initiative ist bis zum Jahre 2010 befristet. Für diesen Zeitraum wird eine Geschäftsstelle eingerichtet, die die Umsetzung und Weiterentwicklung der Initiative begleitet. Neben gezielter Informationsarbeit für ältere Verbraucherinnen und Verbraucher und Unternehmen sollen bestehende Initiativen vernetzt werden.
Generation Silber: gebildet, gesund, konsumfreudig
<http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2007/07/2007-07-17-wirtschaftsmotor-alter.html>
"Wirtschaftsfaktor Alter - Unternehmen gewinnen"
<http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Kategorien/aktuelles,did=99658.html>
Quelle: Bundesregierung
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