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Nachhaltigkeit im Alltag
Einkaufen gehen wir fast täglich. Doch worauf achten wir dabei? Wir schauen auf Qualität und Preis. Dabei haben wir es in der Hand, mit unserer Kaufentscheidung auf das Angebot Einfluss zu nehmen und damit auch auf unsere Umwelt- und Lebensbedingungen. Noch zu wenig denken wir bei unserer Kaufentscheidung darüber nach: Unter welchen Bedingungen entstand das Produkt unserer Wahl? Welchen Transportweg hat es zurückgelegt? Wie viel Energie war für die Herstellung nötig? Wie viel Energie verbraucht das Produkt selbst?
Wie verhalten Sie sich beim Einkauf?
Beteiligen Sie sich an der Online-Umfrage des Rates für Nachhaltige Entwicklung
<http://www.nachhaltigkeitsrat.de/umfragen/nachhaltiger-warenkorb-2009/online-umfrage/> und
teilen Sie Ihre Erfahrungen und Hinweise mit, worauf Sie beim Einkauf achten!
Mit unserer Kaufentscheidung können wir in erheblichem Maße unsere Umwelt und damit unsere Lebensbedingungen beeinflussen. Beispiel "Klima": Mehr als 20 Prozent der Treibhausgasemissionen in Deutschland sind direkt durch private
Haushalte verursacht. Wer energiesparende Elektronik kauft oder Produkte aus der Region bevorzugt, hilft also mit, diesen Anteil zu reduzieren. Um richtige Entscheidungen beim Einkauf zu treffen und unser Augenmerk auf nachhaltig erzeugte Produkte zu richten, brauchen wir mehr und bessere Informationen.
Nachhaltiger Warenkorb
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat sich diesem Problem in besonderer Form gewidmet: Mit einem "Nachhaltigen Warenkorb" wurden bereits 2003 Möglichkeiten und Vorteile nachhaltigen Konsums anschaulich gemacht. Nun wurde dieser Warenkorb überarbeitet.
Er zeichnet den aktuellen Stand zum nachhaltigen Konsum nach. Aktualisiert sind zum Beispiel die verschiedenen Labels oder zusätzlichen Informationsquellen. Vor allem aber wird der Tatsache Rechnung getragen, dass es in vielen Fällen keine ganz eindeutigen Antworten gibt. Sind zum Beispiel Bio-Lebensmittel aus dem Ausland ökologisch besser als konventionelle aus der Region? Für solche Dilemmata liefert der Ratgeber einfache Faustregeln, nach der Devise: Nichts und niemand ist perfekt und bevor man alles beim Alten lässt, lieber einen guten Kompromiss finden.
Die Empfehlungen sollen helfen, neue Routinen für künftige Kaufentscheidungen zu entwickeln. Es gibt zu diesem Thema bereits einen intensiven Meinungsaustausch zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Doch nun kann über die vorliegende Publikation auch öffentlich diskutiert werden.
Nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte das trifft auch auf den Nachhaltigen Warenkorb zu. Er ist ein Angebot zur breiten Diskussion an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Es geht darum, eigene Erfahrungen weiter zu geben und den nachhaltigen Warenkorb noch präziser, wertender und benutzerfreundlicher zu gestalten.
Bitte beteiligen Sie sich bis zum 27. Februar 2009 an der Online-Umfrage
<http://www.nachhaltigkeitsrat.de/umfragen/nachhaltiger-warenkorb-2009/online-umfrage/>
des Rates für Nachhaltige Entwicklung.
Rat für Nachhaltige Entwicklung <http://www.nachhaltigkeitsrat.de/>
Quelle: Bundesregierung
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