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CDU: Einen Schlussstrich wird es nicht geben |
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Holocaust-Gedenktag
Bundespräsident Horst Köhler hat am Holocaust-Gedenktag an die Deutschen appelliert, die Erinnerung an die Menschheits-Verbrechen der Nationalsozialisten nicht zu verdrängen. "Wer sich der eigenen Vergangenheit nicht stellt, dem fehlt das Fundament für die Zukunft", sagte Köhler am Dienstag auf der zentralen Gedenkveranstaltung im Bundestag in Berlin. Wer die eigene Geschichte nicht wahrhaben wolle, nehme Schaden an seiner Seele. Der Bundespräsident betonte, die "Zukunft der Erinnerung" müsse mehr denn je gepflegt werden. Denn der Firnis der Zivilisation sei dünn und zerbrechlich.
Zugleich warnte Köhler davor, die Verantwortung für dieses düstere Kapitel deutscher Geschichte nach oben abschieben zu wollen. "Hitler und seine Leute hätten ihre Verbrechen nicht begehen können, wenn es nicht so viele Mittäter und Mitläufer gegeben hätte: glühende Fanatiker, aber auch ,ganz normale Männer' und Frauen, stumpfe Befehlsempfänger und bedenkenlose Profiteure, in denen uns die Banalität des Bösen begegnet", sagte der Bundespräsident. Hinzu kämen die vielen, die wegschauten und schwiegen.
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http://www.cdu.de/archiv/2370_25418.htm
Quelle: CDU
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