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Ist ihr Kind auch ein Suppenkasper?
"Ich esse meine Suppe nicht! Nein, meine Suppe ess' ich nicht!" Die meisten Eltern kennen Suppenkaspar aus dem "Struwwelpeter". Häufig erleben sie diese Szene aber auch am heimischen Mittagstisch. Bei einer Untersuchung von Annette Kast-Zahn und Hartmut Morgenroth wurden 400 Eltern von Kindern zwischen fünf Monaten und fünf Jahren zum Essverhalten befragt. Auffällig viele Eltern hätten Angst, ihr Kind sei zu dünn und esse zu wenig, stellten die Diplom-Psychologin und der Kinderarzt fest.
Von sogenannten schlechten Essern kann auch Kinderarzt Heinz Alpers ein Lied singen: "Eltern haben oft Angst davor, dass es ihrem Kind an etwas mangeln könnte." Doch dies ist meistens unbegründet. "Auch wenn es so wirkt, als esse ein Kind fast ausschließlich ein bestimmtes Nahrungsmittel, zu einseitig ist das von Kindern selbst gewählte Essen in der Regel nicht", sagt der Mediziner. "Ich habe in den letzten zehn Jahren jedenfalls kein Kind mit Mangelerscheinungen gesehen. Wirklich schlechte Esser gibt es hauptsächlich in den Köpfen der Eltern."
Den ausführlichen Bericht können Sie hier lesen: http://www.welt.de/wissenschaft/article1562609/.html#reqNL
Quelle: Welt-online
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