|
Infos für Senioren
|
Experte: Unterschiedliches Altern bei Gesetzgebung berücksichtigen
Berlin: (hib/SKE) Die Vorstellungen der Gesellschaft über die Gefühle und die Bedürfnisse alter Menschen müssen vielfältiger werden. Das forderte Professor Andreas Kruse, Vorsitzender der Sachverständigenkommission zum Sechsten Altenbericht der Bundesregierung, während eines öffentlichen Expertengesprächs im Familienausschuss am Mittwochvormittag. Die Kommission hat die Aufgabe, im sechsten Altenbericht die Altersbilder in der Politik, der Arbeitswelt, den Medien, der Wirtschaft, der Gesundheit und dem bürgerschaftlichen Engagement zu untersuchen. Der Bericht soll voraussichtlich im März 2010 vorgelegt werden, kündigt Kruse an. Als Zwischenbilanz sei festzustellen, dass Menschen sich im Alterunterschiedlich entwickelten, sagte Kruse. Er forderte, diesen Aspektsowohl in der Diskussion um Altersgrenzen als auch im Gesetzgebungsprozess künftig deutlicher zu beachten.
|
|
weiter …
|
|
|
Deutlich mehr Rente ab Juli 2009
Für die rund 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner gibt es zum 1. Juli 2009 eine deutliche Anhebung ihrer Altersbezüge. Die Renten steigen in Westdeutschland um 2,41 Prozent und im Osten - aufgrund der für die Rentenanpassung relevanten Lohnentwicklung - sogar um 3,38 Prozent. Damit stehen den Rentnerinnen und Rentnern insgesamt 5,6 Milliarden Euro mehr zur Verfügung. Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich erfreut über die Rentenerhöhung. Mit dem Kaufkraftzugewinn in Zeiten der Wirtschaftskrise könnten auch die Rentner an der Einkommenssteigerung teilnehmen. "Wir helfen, die Wirkungen der Krise zu überwinden", sagte Merkel.
|
|
weiter …
|
|
|
Die meisten Renten bleiben steuerfrei
Die meisten Rentnerinnen und Rentner müssen auch in Zukunft keine Steuern zahlen, wenn sie neben ihren Altersbezügen keine anderen größeren Einkünfte haben. Angesichts der aktuellen Diskussion über die Steuerpflicht von Alterseinkünften ist es der Bundesregierung wichtig, darauf hinzuweisen.Richtig ist, dass seit der gesetzlichen Neuregelung von 2005 ein kontinuierlich wachsender Anteil der Renteneinkünfte steuerpflichtig ist. Also, Steuererklärung ja, allerdings muss danach nur eine Minderheit der Rentner tatsächlich Steuern zahlen.
|
|
weiter …
|
|
|
Bundeskabinett beschließt Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG)
Mit dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz stärkt die Bundesregierung den Schutz älterer, pflegebedürftiger und behinderter Menschen. Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgelegte Gesetz schützt vor Benachteiligung bei Verträgen, die für die Überlassung von Wohnraum mit Pflege- oder Betreuunsleistungen geschlossen werden.
|
|
weiter …
|
|
|
Verbraucherschutz
Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner hat ein neues Internetangebot für Verbraucherinnen und Verbraucher gestartet: www.heimverzeichnis.de <http://www.heimverzeichnis.de>. In der neuen Datenbank werden Altersheime erfasst und unter dem Aspekt der Lebensqualität verglichen. "Dieses Heim passt für mich das sollen Seniorinnen und Senioren zukünftig sagen können, bevor sie in ein Heim ziehen", sagte Aigner. Dazu seien unabhängige Informationen erforderlich. Der Wegweiser richtet sich daher vor allem an Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörige, die auf der Suche nach einem geeigneten Heimplatz sind.
|
|
weiter …
|
|
|
"Zähl Taten, nicht Falten" - Informationskampagne der Initiative "Alter schafft Neues" gestartet
Die Initiative "Alter schafft Neues" will die Chancen und Potenziale einer älter werdenden Gesellschaft fördern und einen wichtigen Impuls zur Stärkung des Engagements älterer Menschen in der Gesellschaft geben. Flankiert wird die Initiative "Alter schafft Neues" durch die Informationskampagne "Zähl Taten, nicht Falten". Im Mittelpunkt der Kampagne stehen die Fähigkeiten von älteren Menschen. Auf den Plakaten werden die vielfältigen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie die Lebenserfahrung und Innovationskraft Älterer dargestellt. Die Kampagne macht eindrucksvoll klar: Kompetenz und Einsatz kennt keine Altersgrenzen.
|
|
weiter …
|
|
|
Bundesseniorenministerin begrüßt Förderung von altersgerechtem Wohnungsumbau
Bundesseniorenministerin Ursula von der Leyen begrüßt die Förderung des altersgerechten Umbaus von Wohnungen, die in dem heute vom Kabinett verabschiedeten Maßnahmepaket der Bundesregierung "Beschäftigungssicherung durch
Wachstumsstärkung" vorgesehen ist. "Die Milliardeninvestitionen der Bundesregierung in altersgerechte Umbauten sind klug eingesetztes Geld. Die Anzahl alter Menschen steigt. Die allermeisten wünschen sich, ihren Lebensabend so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Die heutige Entscheidung hilft der Konjunktur, verbessert die Lebensqualität der älteren Generation und trägt darüber hinaus dazu bei, dauerhaft Pflege- und Betreuungskosten einzusparen", sagt Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
|
|
weiter …
|
|
|
Was wir können, können nur wir
"In einer Gesellschaft des langen Lebens wird die Altenpflege immer wichtiger. Tagtäglich stehen Pflegekräfte Millionen pflegebedürftigen Menschen und ihren Familien engagiert zur Seite. Sie sorgen dafür, dass der 'Alt-Tag' der Betreuten lebenswert ist. Ihnen möchten wir mit der Kampagne 'Berufsfeld: Moderne Altenpflege' Dank sagen und den Rücken stärken. Außerdem wollen wir Schluss machen mit den Vorurteilen und Zerrbildern, die in der Öffentlichkeit noch oft mit dem Berufsfeld Altenpflege verbunden sind", sagt Bundesseniorenministerin Ursula von der Leyen zum Start der Kampagne heute in der EJF-Lazarus Berufsfachschule für Altenpflege in Berlin. Sie dankt den Kooperationspartnern der Kampagne und prominenten Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Gesellschaft für ihre Unterstützung. Ziel der bis März 2009 laufenden Kampagne ist es, für das Berufsfeld der Altenpflege zu werben, es gesellschaftlich aufzuwerten und den Pflegekräften und Auszubildenden in der Altenpflege für ihren Einsatz Anerkennung auszusprechen.
|
|
weiter …
|
|
|
570.000 Neuabschlüsse im 1. Quartal 2008
Zu den Abschlusszahlen bei Verträgen über eine Riester-Rente im 1. Quartal 2008 erklärt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Die Altersvorsorgesparer in Deutschland entscheiden sich auch 2008 weiter in großer Zahl für die vom Staat mit Zuschüssen und Steuerersparnissen umfangreich geförderte Riester-Rente. In den Monaten Januar, Februar und März schlossen rund 570.000 Bürgerinnen und Bürger einen entsprechenden Vertrag über eine Zusatzrente neu ab. Damit sparen hierzulande mit Stichtag 31. März 2008 mehr als 11 Millionen Menschen per Riester-Vertrag für die ergänzende Altersvorsorge. Vor Jahresfrist lag diese Zahl noch bei 8,5 Millionen, vor zwei Jahren bei 6,2 Millionen - ein Zuwachs von über 2,5 Millionen in zwölf Monaten bzw. nahe an einer Verdoppelung binnen zweier Jahre.
|
|
weiter …
|
|
| | << Anfang < Vorherige 1 2 Nächste > Ende >>
|
|
|
Wer ist online
Aktuell 6 Gäste online
|