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Einigung zum Thema Betreuungsgeld erzielt
Bundesfamilienministerin von der Leyen und Bundesfinanzminister Steinbrück haben sich heute über eine Gesetzesformulierung zum geeinigt. In einem neuen § 16 Absatz 4 SGB VIII soll künftig geregelt werden, dass "ab 2013
für diejenigen Eltern, die ihre Kinder von ein bis drei Jahren nicht in Einrichtungen betreuen lassen wollen oder können, eine monatliche Zahlung (zum Beispiel Betreuungsgeld) eingeführt werden soll."
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"Betriebskitas mit 50 Millionen Euro gezielt fördern"
Mit einem neuen Förderprogramm unterstützt das Bundesfamilienministerium Unternehmen, die für die Kleinkinder ihrer Beschäftigten neue Plätze in Kindertageseinrichtungen schaffen. Für das Programm stehen bis Ende 2011 insgesamt 50 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds bereit. "Das ist ein starkes Signal für die zahlreichen Unternehmen, die ihre Beschäftigten bei der Kinderbetreuung unterstützen wollen", erklärte Bundesfamilienministerin von der Leyen. "Sie erhalten einen neuen Anreiz dafür, dass aus ihrer Bereitschaft gelebtes Engagement wird."
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Alle regionalen Angebote zur Kinderbetreuung in einer Datenbank
Das nächstgelegene Kinderbetreuungsangebot ist nur noch einen Mausklick entfernt. Mit seinem Serviceportal Familien-Wegweiser bietet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Internet die erste Datenbank an, die bundesweit bei der Suche nach Kinderbetreuungsangeboten hilft.
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Lebensentwürfe jenseits überkommener Rollenbilder
"Frauen können nicht Fußball spielen", "Männer können nicht wickeln" - Vorurteile wie diese sind in vielen Köpfen noch immer fest verankert. Alte Rollenbilder beeinflussen den Alltag in Familie und Arbeitswelt und hindern uns nicht selten, unsere Lebensziele zu verwirklichen. Die Ausstellung "Rollenbilder im Wandel" zeigt, wie dennoch Menschen in Deutschland neue Möglichkeiten fantasievoll, vielfältig und couragiert nutzen, um jenseits überkommener Rollenbilder ihre Lebensvorstellungen zu realisieren. Dabei ist die Ausstellung so dynamisch wie die Gesellschaft selbst: Sie wächst mit jeder Ausstellungsstation, da sich die Besucherinnen und Besucher dort filmen lassen und ihre eigene Videobotschaft ergänzen können.
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Neue Düsseldorfer Tabelle
Die Richterinnen und Richter der Familiensenate des Oberlandesgerichts Düsseldorf haben heute die ab dem 1. Januar 2008 geltende „Düsseldorfer Tabelle“ vorgestellt. Sie gilt bundesweit als Richtschnur für die Festlegung des Kindesunterhalts. Nach der neuen Tabelle wird der Kindesunterhalt im Durchschnitt um 1,75 € steigen. Eine Neufestsetzung zum 1. Januar 2008 wurde notwendig, weil an diesem Tag das neue Unterhaltsrecht in Kraft tritt.
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Initiative "Leben hat Gewicht" in Berlin vorgestellt
Heute wurde von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen und Bundesforschungsministerin Annette Schavan die Initiative "Leben hat Gewicht - gemeinsam gegen den Schlankheitswahn" in Berlin vorgestellt. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Essstörungen wie Magersucht und Bulimie sind keine Bagatelle, sondern ein ernstzunehmendes Problem. Mit der Initiative wollen wir uns im Schulterschluss mit den gesellschaftlichen Gruppen für die Prävention von Essstörungen einsetzen. Besonders junge Mädchen, aber auch Jungen orientieren sich stark an dem Schönheitsideal, das sie in der Werbung, in der Mode, in Journalen und in Fernsehspots häufig vorgelebt bekommen. Wir müssen die (Vor-)Bilder ändern und ein realistisches Maß finden. Mit der Mode- und Werbebranche werden Gespräche mit dem Ziel geführt, mittelfristig konkrete Vereinbarungen bis hin zu Selbstverpflichtungen zu treffen."
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Sexuelle Kontakte zwischen Jugendlichen werden nicht kriminalisiert
Sexuelle Kontakte zwischen Jugendlichen bleiben grundsätzlich straflos - wie heute schon. Mit dieser Klarstellung hat Bundesjustizministerin Zypries auf unzutreffende Äußerungen vom Wochenende im Zusammenhang mit einem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung von Kindern reagiert, der in dieser Woche vom Deutschen Bundestag verabschiedet werden soll.
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Zuhören, nachfragen und beraten
Neues Magazin bietet Eltern von Abiturientinnen und Abiturienten Orientierungshilfe bei der Studien- und Berufswahl. Was die professionellen Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agenturen für Arbeit schon immer wussten: Mütter und Väter haben den größten Einfluss auf die Studien- und Berufswahl des Nachwuchses. Das belegt nun auch eine aktuelle Studie des Centrums für Hochschulentwicklung CHE. Eltern können aber nicht immer über alle Studien- und Arbeitsmarktfragen umfassend informiert sein. Deshalb hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) im Rahmen der Reihe abi >> dein weg in studium und beruf sozusagen ein Berufswahlmagazin für Erwachsene aufgelegt.
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Haager Konferenz: Unterhaltsforderungen von Kindern international leichter durchsetzbar
Künftig können Kinder ihren Unterhalt leichter einfordern, wenn sich der Unterhaltsschuldner im Ausland aufhält. 50 Staaten haben sich heute auf ein neues Übereinkommen verständigt, wonach Kinder bei der Durchsetzung ihrer Forderungen Unterstützung durch die Behörden der beteiligten Staaten erhalten.
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