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Arbeitsmarkt
Deutschland droht in den nächsten Jahren ein Mangel an hochqualifizierten Arbeitskräften. Um dem vorzubeugen, beschloss das Bundeskabinett das Aktionsprogramm "Beitrag der Arbeitsmigration zur Sicherung der Fachkräftebasis in Deutschland". Auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble lobte Bundesarbeitsminister Olaf Scholz das Programm als ein "gutes und modernes Konzept". Mit ihm stelle sich Deutschland erstklassig auf, sagte er. Schäuble machte deutlich: "Wir haben beschlossen, alles daran zu setzen, das heimische Potential an Qualifikation auszuschöpfen, aber im Bereich von Hochqualifizierten auch entsprechend eine arbeitsmarktadäquate Steuerung zu ermöglichen."
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Verwaltungsrat lehnt die Übernahme von Finanzlasten des Bundes ab
Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat sich in seiner heutigen Sitzung gegen den Beschluss der Bundesregierung ausgesprochen, die Finanzierung der Beiträge für Kindererziehungszeiten vom Bund auf die BA zu verlagern. Das hatte das Bundeskabinett in seiner letzten Sitzung im Rahmen seiner Beratungen zum Bundeshaushalt für 2009 unter anderem beschlossen. Für 2009 sind dies 290 Millionen Euro. Dieses Ansinnen weist der Verwaltungsrat der BA als weitere ungerechtfertigte Belastung der Beitragszahlergemeinschaft zugunsten des Bundes zurück.
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Personalabbau bei der Bundesagentur nicht im Interesse der Arbeitslosen
Angesichts des Abbaus der Arbeitslosigkeit in Deutschland gibt es Forderungen, das Personal der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu reduzieren. Das ist nicht im Sinne der Arbeitslosen und der anderen Menschen, die Leistungen von der BA beziehen. „Angesichts der vor uns liegenden Aufgaben plant der Vorstand der BA keinen Personalabbau“, sagte Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der BA.
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Die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im Juni 2008
„Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort: Die Arbeitslosigkeit geht zurück und die Beschäftigung wächst weiter. Auch die Nachfrage der Unternehmen nach Mitarbeitern ist unverändert hoch“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise.
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Komm, mach MINT!
MINT ist mehr als nur eine Farbe. MINT steht auch für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und damit für spannende und zukunftsweisende Berufe. Mit einem Nationalen Pakt will die Bundesregierung Frauen für diese Berufe begeistern. "Wir brauchen mehr Rollenvorbilder, bessere Informationen über den Berufsalltag und Angebote, die bei jungen Mädchen frühzeitig das Interesse an Naturwissenschaft, Mathematik und Technik wecken und erhalten", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan bei der Auftaktveranstaltung in Berlin.
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Umwelt und Beschäftigung
Bis zum Jahr 2020 lässt der Klimaschutz eine halbe Million zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Auf diese Weise kann die Zahl der Arbeitslosen auf unter drei Millionen sinken. Das geht aus einer vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebenen Studie hervor. Bis 2030 könnten es sogar 800.000 Arbeitsplätze mehr sein, so die Studie zu den Wachstums- und Beschäftigungseffekten des Energie- und Klimapaketes der Bundesregierung.
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Arbeitslosengeld II wird erhöht
Das Arbeitslosengeld II wird zum 1. Juli 2008 um 1,1 Prozent von 347 Euro auf 351 Euro erhöht. Die Bundesagentur für Arbeit hat ihre Software A2LL rechtzeitig angepasst, damit die höhere Auszahlung ab 1. Juli 2008 automatisch erfolgen kann. Arbeitslosengeld II-Beziehern, denen die Leistungen über den 30. Juni 2008 hinaus bewilligt wurden, wird demnächst unaufgefordert ein entsprechender Änderungsbescheid zugesandt. Der zentrale Versand der Änderungsbescheide wird jedoch wegen des Umfanges voraussichtlich erst Ende Juni 2008 abgeschlossen sein.
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Bundesagentur arbeitet wieder eng mit Landwirten zusammen
Auch in diesem Jahr unterstützt die Bundesagentur für Arbeit die Landwirte bei der Gewinnung von Arbeitskräften für die Erntesaison. „Wir haben einen Bewerberpool gebildet, in dem aktuell über 27.000 Arbeitsuchende als potenzielle Arbeiter zur Verfügung stehen“, sagte Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur, am Mittwoch in Nürnberg. „Arbeitgeber, die sich rechtzeitig mit uns in Verbindung setzen, haben gute Chancen, ausreichend Arbeitskräfte für die gesamte Saison zu finden.“
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Der Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit ist klar und eindeutig
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Bundesagentur für Arbeit und der Deutsche Städtetag ziehen eine Bilanz zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II): Die Zusammenlegung der früheren Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zur Grundsicherung für Arbeitsuchende ist erfolgreich. Drei Jahre nach Einführung der Reform zeigt sich ein eindeutiger Abbau der Arbeitslosigkeit. Insgesamt ging die Zahl der Arbeitslosen in den letzten drei Jahren um 1,7 Millionen auf 3,5 Millionen zurück. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen sank allein in den letzten zwei Jahren von knapp 3 Millionen auf 2,3 Millionen. Dazu erklärt Detlef Scheele, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales: "Auch die Langzeit-arbeitslosen und ihre Familien profitieren von den Reformen und der guten Wirtschaftslage. Vorrangig bleibt also die Integration in den Arbeitsmarkt."
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